Termin

Palliative Praxis – Fortbildung für Pflegende mit und ohne Fachqualifikation in den Krankenhäusern, der stationären und ambulanten Pflege sowie HospizbegleiterInnen und Interessierte anderer Berufsgruppen

6. November 2017 – 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort: Eschwege, Töpfergasse 30a, Eschwege

Seit rund 30 Jahren gibt es Bemühungen, die Lebensqualität von Menschen, die an einer nicht heilbaren, todbringenden Erkrankung leiden, zu verbessern. Hospizbewegung, Palliativmedizin und ‑pflege haben viel erreicht, um die Beschwerden in der letzten Lebensphase bestmöglich zu lindern und die betroffenen Menschen würdig und individuell auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Viel neues Wissen im Umgang mit Sterbenden ist entstanden.

Außerhalb von Hospizen und speziellen Palliativstationen sind die Prinzipien und Kenntnisse einer hospizlichen und palliativen Praxis noch wenig verbreitet, da die professionellen Helfer in ihrer Grundausbildung noch kaum auf diese Aufgaben vorbereitet werden. In Altenpflegeeinrichtungen, in der häuslichen Pflege und im Akutkrankenhaus kommt vielen betroffenen alten Menschen keine hospizliche und palliative Hilfe zugute. Gerade bei pflegebedürftigen alten Menschen beginnt palliative Praxis nicht erst in der Sterbephase, sondern ist schon lange zuvor wichtig und sinnvoll.

Dieser Situation soll nun mit dieser 40-stündigen Fortbildung begegnet werden. Von besonderer Bedeutung sind Themen, die zum Grundverständnis in Palliative Care und Hospizarbeit zählen und sich an den Anforderungen der Praxis orientieren. Die Themen entsprechen dem derzeitigen Erkenntnisstand von Palliative Care und Hospizarbeit in Deutschland.

Termine: 6. und 7. November 2017 sowie 4., 5. und 6. Dezember 2017

Unterrichtszeit:  Jeweils 9.00 – 16.00 Uhr, insgesamt 40 UStd.

Unterrichtsort: Eschwege, Töpfergasse 30a

Kosten: 240,00 € (für Mitglieder 230,00 €)

Anmeldeschluss: 15. Oktober 2017